Project Description

Haltungsbedingungen überwachen

Immer wieder werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt. Wir fordern da-her, mehr Personal für die Überwachung der Haltungsbedingungen in Nutztierbetrieben einzustellen. Gerade einmal 121 Mitarbeiter sind mit der Kontrolle unserer Schweine-mastanlagen, Pferdehöfe oder Kaninchen-züchter zuständig. Auf jeden Kontrolleur kommen somit 572 Nutztierbetriebe!

Unnötige Tierversuche verbieten!

Wir fordern die Ausbildung und Beschäftigung von mehr Tierärzten in den Landkreisen. Einem Tier darf nach dem Tierschutzgesetz „nicht ohne einen vernünftigen Grund“ Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Tierversuche sind für die betroffenen Tiere nicht selten mit psychischen und physischen Leiden sowie dauerhaften Schäden verbunden.

Keine Massentötung von Küken!

Wir lehnen die millionenfache Tötung und das anschließende Schreddern männlicher Küken ab. Allein im Jahr 2017 wurden in Deutsch-land etwa 45 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet, weil bei der Zucht und der Haltung von Legehennen kein Bedarf an männlichen Nachkommen besteht und die Tiere auch für die Mast nicht geeignet sind.

Keine betäubungslose Schlachtung!

Tiere müssen vor ihrer Schlachtung betäubt werden. Aufgrund von religiösen Bestim-mungen sind jedoch Ausnahmen erlaubt. Das Interesse eines fühlenden Lebewesens an einem Leben ohne Qualen steht für uns über dem Interesse von Religionsgemeinschaften. Das betäubungslose Schlachten wurde in den letzten Jahren bereits in mehreren Ländern verboten. Ein Verbot richtet sich nicht gegen die freie Ausübung des Glaubens.

Insekten-/Vogelpopulation erhalten

Zahlreiche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl die industrielle Landwirtschaft als auch der Betrieb von Windkraftanlagen einen negativen Einfluss auf unsere hei-mische Insekten- und Vogelpopulation ausübt. Wir fordern daher die systematische Untersuchung des Insekten- und Vogelsterbens durch unabhängige Gutachter. Damit verbunden sein muss die Forschung nach Möglichkeiten zur Bewahrung unserer heimischen Fauna.

Gewässer/Trinkwasser schützen!

Wir fordern, dass die im Trinkwasser ent-haltenen Schadstoffe kontinuierlich erfasst und möglichst vollständig herausgefiltert werden. Unser Trinkwasser ist zunehmenden Belastungen durch Fremdstoffe ausgesetzt. Wir betrachten die Versorgung der Be-völkerung mit einwandfreiem Trinkwasser als Teil der elementaren Daseinsvorsorge und setzen uns deshalb für den Schutz unserer Trinkwasservorkommen und natürlichen Ge-wässer ein.

Waldbrände wirksam bekämpfen

Wir fordern die Anschaffung von Löschflug-zeugen, einer traglastfähigen Hubschrauberstaffel sowie feuerfester Brandbekämpfungspanzer. Das Land Brandenburg hat aufgrund seines Waldreichtums immer wieder mit Waldbränden zu kämpfen. Die dies-jährigen Waldbrände haben verdeutlicht, dass die Brandbekämpfung dringend professionalisiert werden muss. So haben ins-besondere munitionsverseuchte Wälder die Löscharbeiten stark behindert.

Kiefernwälder umgestalten

Wir wollen einen großen Teil unserer Wälder wieder in die ursprünglichen Mischwälder umgestalten, um diese so robuster gegenüber Umwelteinflüssen zu machen. So hemmen Mischwälder die Ausbreitung von Forstschädlingen sowie die Ausbreitung von Waldbränden. Die anspruchslosen und schnell wachsenden Kiefern brennen jedoch bei Trockenheit wie Zunder und begünstigen daher die Entstehung von Waldbränden.